Schottland Teil 2:

9.Tag (07.08.01)

Wir standen schon um 7:00 Uhr auf, aßen etwas bei den anderen Pfadfindern (die danach auf einen Haik gingen) und gingen dann auch selber los nach spean Bridge. Von da fuhren wir dann nach Inverness, die Fahrt war lang und wir kamen am Loch Ness vorbei. In Inverness suchten wir unseren Campingplatz und bauten dann dort unsere Zelteauf. Danach war wieder freie Zeit für uns. 

8. Tag (06.08.01)

An diesem Tag fuhren wir mit den Pfadfindern zusammen nach Fort William, wo wir schwimmen gingen, einige zogen es jedoch lieber vor, nur zu duschen. Danach ging es dann nach Glenfinnan, an den wohl traumhaftesten Ort in Schottland. Es war zwar etwas eng in dem kleinen Büschen mit uns allen, aber es klappte ganz gut. Da angekommen sahen wir uns erst einmal das Denkmal von Bonnie Prince Charlie an und danach teilten wir uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe ging mit den anderen Pfadfindern eine gewisse Route entlang und die andere 3 Mann Gruppe, bestehend aus Marita, Alex und meiner Wenigkeit, sahen sich die wunderschöne kleine Kirche an. Dann fuhren wir alle wieder zurück und sangen fröhlich zusammen im Büschen Lieder. Am Abend spielten einige von uns mit den anderen Pfadfindern Volleyball, Fußball und später A-Kaputt. Andere zogen es vor am Feuer Gitarre zu spielen und dazu zu singen. Später saßen wir alle mit den anderen Pfadfinder zusammen am Feuer und sangen. Dann führte einer von ihnen uns noch einen Sketch vor, der zwar wirklich sehr lustig war, aber wir verstanden ihn leider nicht (die Leiter natürlich schon, menno). Aber er war lustig. Bis 1 :00 Uhr standen wir alle noch da am Feuer und dann legten wir uns auch hin. 

11.Tag (09.08.01)

Um 7:00 Uhr war Wachkommando und wir mussten aufstehen. Wir packten zusammen und gingen zum Bahnhof und von dort fuhren wir nach Edinburgh. Am Bahnhof verloren wir dann leider auch das Fahrtenbuch. Aber der Schuldige ist Weltweit bekannt und kann damit nicht weit kommen. Aber Informationen nehmen wir natürlich gerne entgegen. Nachdem sie diesen Text gelesen haben, können sie sich jeder Zeit bei mir melden. Aber wie gesagt der Schuldige kam nicht weit mit unserem Buch und nach einigen Umwegen fand es dann doch noch zu uns, worüber wir alle sehr glücklich sind. Danke noch mal! In Edinburgh bewohnten wir ein kleines Häuschen von anderen Pfadfindern, aber immerhin hatten wir dort eine Küche, eine Dusche, Toiletten und ein "Wohnzimmer". Geschlafen haben wir in einem großen Raum der sogar Rotlicht-Lampen hatte, die zum trocknen unserer gewaschenen Sachen benutzt wurden

10.Tag (08.08.01 )

Wir haben an diesem Tag sehr lange ausschlafen können, da es ziemlich stark am regnen war und wir nichts machen konnten. Clausi & Ich durften Brote schmieren ( und wehe einer sagt, dass wir das nicht toll gemacht haben, Scherz). Dann so gegen 14:00 Uhr ging es weiter rein nach Inverness und von dort mit einem Büschen zum Loch Ness. Aber auf Grund derschlechten Wetterverhältnisse hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt und Nessie haben wir somit leider nie gesehen. Nur zwei kläffende Hunde die unbedingt mit uns spielen wollten,was Ellen auch sofort tat. Danach gingen wir noch nach I nverness einkaufen fürs Essen und für Persönliche Interessen, he, he, äh ja, weiter Dann im Lager machten wir Abendessen und danach hatten wir wieder freie Zeit für uns, die auch immer wieder sinnvoll genutzt wurde. Und ganz gewitzte Leute gingen dann z. B. mit einem Schlafsack in der Hand (der zufällig meiner war), zum Klo.Aber Christine kam ja zum Glück wieder damit zurück. Na gut, lassen wir das Fragen lieben und machen weiter im Text. Eine der Fragen die wohl nie geklärt wirt!

12.Tag (10.08.01)

An diesem Tag fuhren wir wieder rein nach Edinburgh und sahen uns dort das hiesige Straßenfest an. Es war sehr interessant, da überall Theater Schauspieler, Opern Leute und Maler und noch viele mehr rumliefen. Danach kam ein nicht so interessanter Teil, der wohllangweiligste auf der Fahrt. Leider war es echt ein Riesen Reinfall. Wir unternahmen eine Stadtfahrt ( 1. Std.), aber das dumme daran war das der Mann zu schnell auf Englisch sprach, und wir somit nichts verstanden und außerdem sahen wir uns nur Gebäude an. Leider war diese blöde Tour auch noch richtig teuer gewesen, aber das konnte ja keiner wissen. Aber lebend kamen wir zum Glück dann doch noch daraus. Aber sehen wir es mal positiv, unser erstes Überlebenstraining, haben wir hinter uns gebracht. Danach fuhren wir zurück zum Haus und wir hatten wieder freie Zeit für unsere Sachen die wir machen wollten.

13.Tag

Am Sonntag den 13.Tag unserer Fahrt, waren wir immer noch in Edingburgh, zu unserer (und wohl auch der Leiter) Verwunderung bis nach 11Uhr Es war trocken, was uns inzwischen wie ein Segen vorkam. gegen 13Uhr haben wir das Haus verlassen und sind in die Stadt gefahren. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt, und konnten wieder alleine rumziehen. Da dies die letzte Nacht in einem ordentliche Haus zu werden versprach, planten die Leiter das Abschiedsfest, auf den kommenden Abend vorzuverlegen.
Programm: Blamage der Leiter (Parade)
Absolut geniales Lied (Christine, Marita, Andi, Patrick, Alex)
Johannes Gedicht über Gruppenmitglieder
Matous's Leiterlobbild
Martins und Cornis Dreistrophenlied
Spiele von Kathi und Christoph
Katharinas Fahrtengedicht

Das war natürlich nicht der Reihe nach, aber egal. Eigentlich sagten uns die Leiter nicht was passieren würde, sie legten uns nur nahe, das jeder einen Programmpunkt zum Abend beisteuern muss, also haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt, und auf Parks, Treppen und Kaffees aufgeteilt, und unser eigenes kleines Programm ausgearbeitet. Nach und nach sind die Gruppen wieder in unser gemütliches Heim etwas außerhalb der City zurückgewandert und haben sich gelangweilt. gegen 18 Uhr waren alle Gruppen angekommen, und das beinah geniale Kochteam (Christoph, Marita, Manfred, Katharina) bereitet uns ein Abschiedsessen, das sich in unser aller Gedächtnis eingebrannt hat. Währenddessen suchten wir normalen Sterblichen uns im Obergeschoss einen der vielen Kilts aus, die in Massen dort lagen ( in allen Farben Größen und Längen). Alle mit grünen und blauen Tüchern wurden dann aus dem Festraum verbannt und unsere Leiter fingen an zu zaubern. Nach einer halben Stunde wurden wir gerufen! Das erste was uns auffiel war das Matous und Martin anscheinend nicht wussten das es zwischen Männer- und Frauenkilt einen Unterschied gibt. Ein Stuhlkreis mit einem dampfenden Topf, Keksen und "zich" Kerzen standen im Kreis. Und dann fing es an:

Oliver öffnete die Tür und Manfred und Angela kamen im Gleichschritt mit einer Fahne über dem Kopf in den Raum marschiert. Sie konnten sich das lachen ungewöhnlich gut verkniffen, wenn man bedenkt, das wir uns vor lachen kaum auf den Stühlen halten konnten. Nach dieser doch recht unterhaltsamen Vorstellung ging es weiter. Die drei Leiter behielten ihre scherzhafte Ernsthaftigkeit bei und setzten sich mit steifer Miene auf ihre Stühle . Nur in ihren Augen konnte man ihre Amüsiertheit erkennen. 

Und so verging der Abend, mit den so schwer ausgedachten Programmpunkten und keiner enttäuschte mit seiner nicht erbrachten Leistung. Die Photos sowohl unsere gute Stimmung wie auch unsre außergewöhnliche Garderobe für die Ewigkeit fest. Nach dem singen war es fast Uhr und die Mac Trolls verzogen sich in ihr Höhlen!!! 

14.Tag (12.08.01)

Heute standen wir auch früh auf, packten alles zusammen, machten sauber, brachten den Schlüssel zurück und fuhren wieder nach Edinburgh und von da nach Glasgow. Natürlich war es wieder am regnen. Wir fuhren mit dem Bus weiter zum nächsten Zeltplatz, wo wir im Regen unsere Zelte aufbauten und erst mal die Baguette aßen. Der Zeltplatz war nicht gerade billig (8 Pfund pro Zelt + pro Nacht). Aber na ja. 

15.Tag ( 13.08.01)

Wir standen sehr früh auf, packten alles zusammen und gingen zur Bahnhaltestelle, wo wir erst mal etwas aßen (wir hatten so gegen 8:00 Uhr). Von da ging es 2 Stationen nach Perth zum Flughafen. Von da ging es also wieder zurück und wie jeder sehen kann sind wir heil in Deutschland wieder angekommen. Wieder zurück am Flughafen wurden natürlich erst mal die Eltern umarmt und dann fuhren wir zurück. Diesmal fuhren: wieder der Transit, Möllers, Assenmachers, Eschrichs und Steinbüchels. Am Pfarrheim wieder angekommen machten wir (wie immer natürlich), eine Abschlussrunde. Dann fuhren alle nach Hause.

Ja, hier endet nun unsere schöne Fahrt.Vielleicht kehren wir irgendwann einmal wieder zurück, in dieses Land das wir in so kurzerZeit kennen lernen durften. Doch einige Fragen werden wohl für immer offen bleiben!

Hätte Johannes es jemals geschafft eins von den Schafen zu fangen? Und was war nun wirklich in diesem mysteriösen Rucksack, den uns der Student zur Aufsicht, am Bahnhof gab? War wirklich eine Bombe darin? Und dann die lustige Sache mit Christine und dem Schlafsack. Was also hatte sie nun wirklich mit dem Schlafsack auf dem Klo vor? Dann noch unsere "lustige" Suche nach den Kreuzen, die uns auf die Spur der vorigen Gruppe bringen sollte. Waren diese Kreuze wirklich vorhanden, oder wurden wir absichtlich auf eine falsche Spur geführt, die uns in einen Sumpf führte aus dem wir nicht leicht raus kamen? War dieser kleine Vogel wirklich ein so unscheinbares liebes Vögelchen, das gerne auf Zelte schiss, oder war es ein Spion? Gab es vielleicht einen viel einfacheren Weg nach Fort William hin?

All diese Fragen stehen immer noch offen und wir werden wohl nie Antworten darauf bekommen, aber genug davon. Ich denke jeder erinnert sich gut an diese Fahrt und kann sagen, dass sie gut war und wir im Großen und Ganzen eine Menge Spaß hatten! 

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