1 .Tag (30.07.01)
Nun war also der Tag gekommen, der 30.07.01 sollte es sein und so war es auch.Wir trafen uns alle am Pfarrheim und fuhren gegen 10:00 Uhr los zum Flughafen.Es fuhren: Eschrichs, Assenmachers, Papenfoths und der Transit den der Pastor ausgeliehen hatte. Am Flughafen Frankfurt Hahn hatten wir einen kurzen Aufenthalt und Clausbert wurde zur Kontrolle eingerufen und musste die Behälter mit dem Spiritus für die Trangia - Kocher auslehren. Aber sonst kamen wir durch.Dann ging es endlich los, für einige das erste mal zu fliegen, für andere wieder rum Routine. Der Flug dauerte ungefähr 1 Std. und endlich kamen wir an und schon standen wir auf schottischem Boden. Natürlich wurden wir auch mit dem typischen schottischen Wetter begrüßt, Regen natürlich, was sonst? ! Dann ging es weiter mit dem Zug. Die Zugfahrt dauerte sehr lange, aber dafür wurden wir von der traumhaften Umgebung entschädigt. Es war zwar noch keine Stimmung da, aber das konnte auch keiner von uns verlangen. Aber schließlich kamen wir an und gingen dann los zum Zeltplatz und es regnete schon wieder. Im Dunkeln stellten wir dann notdürftig die Zelte auf und machten es uns bequem.Der Zeltplatz lag direkt an einem Fluss, der Spean. Der nächste Ort, also Spean Bridge, lag 5 km von unserem Zeltplatz entfernt. Mücken gab es an dem Fluss genügend und später sahen wir dann auch schon unsere ersten Zeltnachbarn, Schafe. Eine große Horde von ihnen kam und ging immer wieder, aber wir gewöhnten uns an die lieben Tierchen.
2. Tag (31.07.01)
So, also heute ist unser erster Tag in der Wildnis von Schottland. Unser Zeltplatz liegt wie gesagt neben einem wunder schönen Wäldchen und einem wunderschönen Fluss mit Namen Spean. Das und liegt 3 Meilen ( ca.5km) con dem nächsten Ort Speanbridge entfernt. Dort gibt es ein Geschäft und eine Post mit Touristeninformation. Heute Morgen trafen wir und nach einer gemütlichen Nacht zum Frühstück in der Mitte unserer Zelte die zu einem Kreis zusammengestellt sind! Danach gingen wir zum Fluss, zu einem großen Stein in der Mitte um den heutigen Tag zu besprechen. Wir teilten den Küchendienst ein ( heute Katharina Z. und Ellen A.) und beschlossen ein Mörderspiel zu spielen. Nun gingen einige ins Dorf Speanbridge um einzukaufen und der Rest beschäftigte sich am Zeltplatz und am Fluss. Als die anderen aus Speanbridge zurückkamen, gab es Brotzeit. Wir teilten den morgigen Küchendienst ein und bemerkten das wir die Milch vergessen hatten! Daraufhin gingen nochmal ein paar Leute nach Speanbridge während der Rest wieder die Gegend unsicher machte. Als alle wieder da waren gab's Abendessen. Wir besprachen den Ablauf der nächsten 2 Wochen und den heutigen Abend, den Matous und Martin vorbereiten sollten. Sie haben das Spiel A-Kaputt geplant und uns alle zusammengerufen. Wir spielten eine Runde , und trafen und dann zu einer kleinen Singerrunde und spielten danach noch eine Runde A-Kaputt. Danach gingen wir schlafen! Das war also unser erster Tag in Schottland in einer unbeschreiblichen schönen Landschaft. Ach und nicht zu vergessen: Wir haben besuch von ein paar Schafen bekommen. Und Johannes wettete mit uns um ein Pfund das er es schaffen würde eins an den Hörnern herbeizuziehen. Er schaffte es, wer hätte das gedacht natürlich nicht! Na ja unser Wetteinsatz was trotzdem weg, da Angela ihn aus versehen in die Spean geworfen hat!
3. Tag (01.08.01)
Für die meisten ist dieser Tag nicht gerade positiv in Erinnerung, aber gewisse Leute (sowie Andi & Ich) fanden es sehr lustig. An dem Tag nahmen wir uns wohl den schwersten Weg vor, wir gingen nach Fort William. Es regnete und der Weg war wirklich verdammt lang, insgesamt gingen wir 28 km. Als wir jedoch ankamen gab es eine "Belohnung". Wir aßen erst mal alle zusammen Fish & Chips. Dann hatten wir einen kurzen Aufenthalt, den einige zum einkaufen benutzen und dann ging es zurück. Aber diesmal mit dem Zug, da wir alle zu müde waren, den Weg noch einmal zu gehen. Außerdem waren einige von uns bis auf die Haut klitschnass und hätten sich schnell eine Unterkühlung zuziehen können. Aber mit dieser Entscheidung waren alle zufrieden und wir fuhren also zurück
4.Tag (02.08.01)
Heute gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Seit letzter Nacht regnet es ununterbrochen, der Großteil unserer Gruppe verbringt den Tag in den Zelten. Die großen Highlights des Tages sind die Mahlzeiten, die vom Küchendienst mit viel Liebe im Regen zubereitet wurden.Außer während der Mahlzeiten spielt sich das Lagerleben eher in den Zelten ab! Außer für Alexander, der mittags nach Speanbridge gelaufen ist, um einzukaufen. Doch der Laden war leider Ausverkauft!!! Ein Teil der Gruppe wurde von Angela aus dem Mittagsschlaf gerissen als sie auf einmal rief, es regnet nicht mehr jedoch fing es eine halbe Minute später wieder an zu regnen.
5. Tag (03.08.01)
Der wohllangweiligste Tag auf der ganzen Fahrt:
Nun ja, was sollten wir machen, wir kamen nicht raus. Es war ununterbrochen am regnen. Also beschlossen wir, in den Zelten zu bleiben und den Schafen Gesellschaft zu leisten. Die nicht gerade kontaktfreudig waren, leider. Aber jeder gestaltete sich den Tag so wie er es wollte und somit kam doch noch etwas dabei raus. Noch hatten wir Zeit für Sachen die wir machen wollten, denn schon an den nächsten Tagen stand uns ein Schweißtreibendes Programm bevor, dem keiner von uns entkommen konnte. Also nahmen einige die Chance war und spielten DSA, sangen, redeten, schrieben, malten, diskutierten darüber ob man nicht schwimmen gehen sollte oder erkundeten die Gegend, so weit es das Wetter denn zuließ. Am Abend kam dann Manfred an und baute sein Zelt auf. Und ob es nun Zufall war oder nicht, aber schon am nächsten Tag änderte sich das Wetter abrupt und die Sonne kam öfters heraus. Bestimmt ein Zufall, aber wer weiß?!
6. Tag (04.08.01)
Wir wanderten los und kamen an einem Denkmal vorbei auf dem 3 Soldaten abgebildet waren. Es regnete zwar (wie so oft), aber nur leicht und außerdem schien die Sonne. Dann erreichten wir einen Staudamm, nachdem wir durch eine ruhige Gegend gegangen waren und überquerten diesen. Danach waren wir dann, nach einem längeren Weg mit schöner Landschaft immer um uns herum, am Ziel. Beim Clan- Treffen der McCamerons. Überall liefen Schotten mit ihren Kilts rum. Auf der riesigen Wiese wurden verschiedene Dinge angeboten, wie z. B: eine Falkenshow, Bogenschiessen und einen Helikopterflug und noch vieles mehr. Für Essen war auch gesorgt worden. Und ein kleines Schlösschen und ein Museum war auch dort. Zurück mussten wir nicht gehen, da uns ein Jugendchor mitnahm, der dort gespielt hatte. Die Jungs und vor allem Mädchen im Bus, waren zwar sehr kindisch und nervig, aber wir nahmen was wir kriegen konnten. Zurück im Lager machten wir Essen und saßen wieder am Feuer, wie jeden Abend. Immer umringt von den wartenden Mücken, die uns ständig auf Trapp hielten. Jetzt waren wir aber nicht mehr die einzigen menschlichen Wesen auf diesem Zeltplatz, denn es waren nun noch zwei andere Pfadfindergruppen da.
7. Tag (05.08.01)
Heute fuhren wir mit dem kleinen Büschen der anderen Pfadfindergruppe nach Spean Bridge. Von dort fuhren wir dann mit einem Bus (die Fahrt war wirklich zum kotzen, was Alex sehr schnell feststellte), zum Eilean Donan Castle. Da sahen wir uns alles an und nahmen an einer Führung teil, die wir nicht wirklich verstanden, da sie zu schnell auf Englisch sprachen. Danach spielten wir dann noch ein kurzes Räuber & Gendarm Spiel und danach ein Vertrauens Spiel, wo wir die Augen verbunden bekamen und der Partner uns führen musste. Dann ging es wieder zurück zum Zeltplatz, wo wir wieder Essen machten und uns ans Feuer setzten. Der Abend konnte einfach nicht langweilig werden, da Johannes Witze von Michael Mittermeier erzählte. Die Leiter gingen indessen zu den anderen Pfadfindern, sowie einige von uns, aber die anderen machten es sich im Zelt oder am Feuer gemütlich. Wo es wirklich gemütlich war. Die Abende wurden immer besser, oder aber wir machten sie uns so. Aber langweilig konnte es nicht wirklich werden, es gab immer irgendwas zu machen, auch wenn es nur mal ausschlafen war .