Pfingstlager 2003
An der schönen Mittelmosel
Es ist wieder Pfingsten, und es ist endlich wieder an der Zeit eine Stammesfahrt zu machen. Da bot es sich für uns an, an die wunderschöne Mittelmosel zu fahren. Aber nicht ein Campingplatz mit Duschen und Toiletten sollte unser Lagerplatz sein, sondern eine brachliegende Wiese oben über den Weinhängen, mit einer wundervollen Aussicht ins Tal.
Als Toilette diente uns ein Dixieklo und Wasser bekamen wir aus einem Tank, den wir Freitags bei der Anreise, mit einem alten Deutz den Berg hinauf gebracht hatten. Trotz der enormen Temperaturen von über 30 Grad im Schatten, hatten wir keine Probleme mit dem Wasservorrat, der nicht einmal ganz aufgebraucht wurde.
Nach der Lagereröffnung am Samstag konnten, die Kinder sich in einem Abenteuerspiel, das die Roverrunde vorbereitet hatte, so richtig austoben. Dabei ging es über Stock und Stein quer durch den schattenspendenden Wald, der den Lagerplatz von der Westseite aus umgab. Mittags ging es nach ausgedehnter Ruhepause weiter.















Bei der abendlichen Singerrunde konnten wir das wunderschöne Ambiente im Sonnenuntergang nutzen und den Pfingstsamstag gelungen ausklingen lassen.
Sonntag morgen vor dem Frühstück wurde schon gepackt, und die Schlafzelte abgebaut. Die Rucksäcke wurden nun in der Großjurte verstaut. Nach einem ausgiebigen Morgendmal ging es nun auf eine Wanderung zum "Großen Herrgott", einem Aussichtspunkt über der Moselstaustufe bei Wintrich.. Von dort kann man sehr eindrucksvoll die steilen Hänge der Weinlagen und die Staustufe mit ihrem Kraftwerk sehen.
In einer kleinen Hütte unterhalb des großen Gipfelkreuzes konnten wir uns im Schatten ausruhen und unser Mittagspicknik einnehmen. Abkühlung gab es durch einen kleinen Wasserlauf der in einem kleinen Fischteich endet.
Auf dem Rückweg der Wanderung war eile angesagt, denn wir hatten tief schwarze Wolken im Nacken und die Jurten sollten trocken in den Anhängern Verstaut werden. Glück gehabt, das erste Gewitter zog knapp an uns vorbei, doch der nächste Wolkenberg war nicht mehr fern. Also schnell die Zelte abgebaut und die Anhänger beladen. Wegen des anstehenden Gewitters muste alles mit einer Fahrt ins Tal gebracht werden. Wir waren gerade mit dem Traktor auf dem Weg ins Tal, als ein Wolkenbruch über uns hereinbrach. Im Tal musste dann der Traktoranhänger noch abgeladen werden und alles in der Scheune verstaut werden. Erst jetzt brachen die letzten Zehn den Heimweg an. Der Rest war mit den kleinen Büschen schon vorgefahren und kamen erst nach drei Stunden Fahrzeit am Pfarrheim an. Nach vier ein halb Stunden waren dann alle zufrieden angekommen und die Materialien im Pfarrheim verstaut.